Bergwacht Oberau: Verletzter Wanderer im Bereich Hohe Kiste

Ein 46 Jähriger Wanderer forderte den Einsatzleitbereich Loisachtal Süd im Bereich Hohe Kiste

Oberau/Eschenlohe – Kurz vor 10 Uhr am Freitag den 03.07.2015 wurde der Einsatzleiter Loisachtal Süd und die Bergwacht Oberau alarmiert, dass sich ein Wanderer ca. 1 h von der Weilheimer Hütte im Abstieg Richtung Eschenlohe sein Bein verletzt habe und ein Weiterkommen für Ihn unmöglich sei.

Bergwacht Oberau - im Einsatz mit Christoph Murnau

Bergwacht Oberau – im Einsatz mit Christoph Murnau – Foto ©Bergwacht Oberau

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Bergwacht Oberau: Boulderwand fertig gestellt

Nachdem genügend Spenden gesammelt wurden, konnte endlich der Boulderraum in der Bergrettungswache Oberau fertiggestellt werden. Interessierte sind herzlich willkommen.

Bereits seit einigen Jahren ist die Erstellung einer Boulderwand in der Bergwacht Oberau im Gespräch. Dieser Wunsch der Jugendgruppe, Anwärter und jungen Bergwachtler konnte jetzt umgesetzt werden. Dank der Spenden von verschiedenen Seiten konnte der alte Materialkeller zu einem Boulderraum umgebaut werden. Die Konstruktion erlaubt es individuelle Boulder einzuschrauben, aber auch Standplätze einzuhängen um Standplatzbau und Sicherungstechnik üben zu können.

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Bergwacht Oberau: Erschöpfter Schneeschuhwanderer im Estergebirge

Die Bergwacht Oberau war gerade mit einer Hilfeleistung für ein in den Graben abgerutschtes Fahrzeug im Bereich Höllenstein fertig, da wurde Sie erneut zu einem Einsatz alarmiert.

Nachdem ein 32-Jähriger Münchner bereits den dritten Tag auf seiner Tour unterwegs war, verließen in die Kräfte. Im Bereich zwischen Kuhalm und Weilheimer Hütte kam er nicht mehr weiter und wählte den Notruf.

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Langmatz fördert Anbau der Bergrettungswache Oberau mit 2500€

In den vergangenen Jahren sind die Einsatzzahlen der Bergwacht Oberau erheblich angestiegen. Dabei ist es erforderlich, sich für die Herausforderungen der vielfältigen Einsätze möglichst gut auszurüsten. In den letzten Jahren wurde einiges an Mehrausstattung angeschafft – auch für die Höhlenrettung und Canyonrettung. Mit den ersten Übertritten aus der Bergwachtjugend konnte die Einsatzmannschaft dazu erfreulicherweise auch verjüngt werden. Weiterlesen

Bergwacht Oberau: Informationen zum Anbau

Weitreichende Veränderungen im Bergsportverhalten der Bevölkerung und daraus resultierende Reaktionen der Bergwacht Bayern haben dazu geführt, dass die Bergwacht Oberau im Rahmen einer Strukturbewertung in den Status einer Bergrettungswache gehoben wurde.

Durch die sogenannte Mischgebietsreform ist die Bergwacht Oberau jetzt auch für alle nicht geteerten Wander- und Fahrradwege zwischen Eschenlohe und Farchant zuständig. Auch bei Verkehrsunfällen am Ettaler Berg, wurde die Zuständigkeit der Bergwacht zugeschrieben, sobald die Leitplanke überschritten wird. Diese „Zuständigkeitserweiterung“, sowie ein merklich stärker frequentiertes Estergebirge haben die Einsatzzahlen in den letzten vier Jahren stark ansteigen lassen. Um weiterhin einen zuverlässigen Rettungsdienst auf und abseits markierter Wege gewährleisten zu können, ist die Anforderung an Material und Mannschaft deutlich gestiegen.

Die Bergwacht Oberau informiert auf einer eigens geschaffenen Internet-Seite über den Anbau, dort sind auch die Pläne einzusehen.

Informationen zum Anbau der Bergwacht Oberau

Informationen zum Anbau der Bergwacht Oberau

Bergwacht Oberau: Batterie der Stirnlampe versagt beim Abstieg

Beim Abstieg vom Grünen Fleck versagt einem 81-Jährigen Murnauer die Stirnlampe. Ohne weitere Lichtquelle war es für ihn nicht möglich weiter abzusteigen.

Oberau – Am Sonntagabend (9.11.14) geriet ein 81-Jähriger Murnauer beim Abstieg vom Grünen Fleck bei Oberau in eine missliche Lage. Eigentlich gut ausgestattet versagten ihm im letzten Drittel des Abstieges die Batterie der Stirnlampe. Mitten im Wald, ohne jegliches natürliches Licht, hatte er keine Chance mehr sicher den Weg hinabzukommen. 
Er entschloss sich richtigerweise, den Abstieg sofort abzubrechen und an Ort und Stelle auf die Bergwacht zu warten. Weiterlesen

Bergwacht Oberau: Zwei gleichzeitige Einsätze am Sonntagnachmittag

Oberau– Gutes Wetter und milde Temperaturen lockten am letzten Herbstferienwochenende wieder zahlreiche Menschen in die Berge. In höheren Lagen war dabei bereits mit großen Schmeemengen zu rechnen.

Eines dieser Schneefelder wurde einer 26-Jährigen Frau aus München am frühen Sonntagnachmittag (02.11.2014) zum Verhängnis. Beim Abstieg von der Weilheimer Hütte kam sie vom Weg ab und traute sich im steilen, schneereichen Gelände nicht mehr alleine weiter. Um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien, rückten fünf Retter der Bergwacht Oberau gegen 15:00 Uhr mit dem Bergrettungsfahrzeug aus. Nach gutem Zureden des Einsatzleiters konnte die Münchnerin schließlich doch bis zur nächsten Forststraße selbständig absteigen. Von dort wurde sie, äußerst erleichtert, mit dem Rettungsfahrzeug zur Abklärung in das Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Noch während dieser Einsatz lief, wurde ein zweiter Notfall gemeldet. Ein 41-Jähriger aus Vilgertshofen hatte sich beim Abstieg über den Oberauer Steig am Knöchel schwer verletzt. Nach einer kurzen Suche konnte er durch einen Oberauer Luftretter zusammen mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau geborgen und anschließend in die Unfallklinik Murnau gebracht werden.

Insgesamt waren am Sonntagnachmittag neun Bergretter der Bergwacht Oberau, sowie der Einsatzleiter Loisachtal Süd von 14:30 bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Quelle: Bergwacht Oberau

Großübung von BRK, Feuerwehr und Bergwacht im Katzental

Abgestürztes Fahrzeug mit eingeklemmter Person auf der Katzental-Forststraße. So lautete die Meldung für eine groß angelegte Übung der Feuerwehr, des BRKs und der Bergwacht Oberau am Montagabend.

Vier Personen galt es dabei zu versorgen. Eine Person konnte sich aus dem ca. 80m abgestürzten Fahrzeug befreien, zur Straße hinaufklettern und dort einen Notruf absetzen.

Mit dem ATV konnte der Voraustrupp der Bergwacht das Fahrzeug schnell ausfindig machen und der Einsatzleitung eine erste Lagemeldung zukommen lassen. Von den ursprünglich noch drei Fahrzeuginsassen konnten jedoch nur zwei gefunden werden, eine dritte Person war abgängig. Der Fahrer des Fahrzeugs hatte ein Schleudertrauma sowie eine Kopfplatzwunde erlitten und war im Fußraum eingeklemmt. Ein kleines Mädchen saß noch auf der Rückbank, war aber nach erster Einschätzung unverletzt.

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