Bergwacht Oberau: VERSTIEGEN IN DER WESTFLANKE DES ESTERGEBIRGES

Sonntag, 11. September 2016

VERSTIEGEN IN DER WESTFLANKE DES ESTERGEBIRGES

Nach einer 13-stündigen Bergtour und verpassten Abstieg, war für eine Dießnerin das selbständige Weiterkommen schmerzbedingt nicht mehr möglich.

Oberau – Eine 32-jährige Dießnerin und ihr Begleiter verpassten beim Abstieg von der Hohen Kiste den markierten Steig durch das Kistenkar. Daraufhin versuchten beide durch unwegsames und steiles Gelände die Westseite des Estergebirges zu durchqueren. Oberhalb der sogenannten Teufelskapelle stießen sie auf einen Jagdsteig, über den sie versuchten wieder nach oben zur Weilheimer Hütte zu gelangen.

Aufgrund starker Knieschmerzen war für die Dießnerin aber kein Weiterkommen mehr möglich. Leider funktionierten sowohl das Mobiltelefon der Dießnerin als auch das ihres Begleiters nicht, sodass sich ihr Begleiter alleine auf den Weg zur Weilheimer Hütte machte. Dort konnte er gegen 20 Uhr den Notruf absetzen

Da die Örtlichkeit zu Beginn der Rettungsaktion nicht klar nachzuvollziehen war, wurde zuerst der Einsatzleiter der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen alarmiert. Zusammen mit dem Hüttenwirt der Weilheimer Hütte konnte die Person den Beschreibungen nach grob im Bereich des „Martini Steigs“ ausgemacht werden. Für die weitere Rettung wurde die Bergwacht Oberau alarmiert, die umgehend einen Trupp zu Fuß entsandte. Parallel schaute der Hüttenwirt zum Ausstieg des Steiges, um dort nach Anzeichen der Person zu suchen. Er konnte jedoch keinerlei Ruf- oder Sichtkontakt herstellen.
Da es sich um sehr unwegsames Gelände handelt, entschloss sich die Einsatzleitung zusätzlich zum bereits angeforderten SAR Landsberg 58-Hubschrauber auch den Edelweiß 1 Hubschrauber der Polizei mit Wärmebildkamera anzufordern, um ein schnelles Finden der Person bei sinkenden Temperaturen sicher zu stellen.

Gegen 21:30 Uhr überflog der Polizeihubschrauber Edelweiß 1 mit Wärmebildkamera das fragliche Gebiet und konnte kurze Zeit später die verunfallte Person circa 100 Höhenmeter unterhalb des Grates lokalisieren. Edelweiß 1 leuchtete die schwer zugängliche Stelle aus, damit der SAR Landsberg 58 zusammen mit einem Bergretter der Bergwacht Oberau die Person mittels Rettungswinde aufnehmen konnte.

Aufgrund des ausgeprägten Erschöpfungszustandes wurde die gerettete Person zur Überwachung in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Insgesamt waren die beiden Hubschrauber-Crews und 11 Bergretter 3 Stunden lang gefordert.

Quelle: Bergwacht Oberau – Veröffentlichung auf Oberau-Online mit freundlicher Genehmigung.

Bergwacht Oberau: NÄCHTLICHE RETTUNG AUS BERGNOT IM ESTERGEBIRGE

Montag, 15. August 2016

Wandergruppe aus Polen gerät beim Abstieg über das Kistenkar vom Weg ab und setzte gegen 2 Uhr früh einen Hilferuf ab.

Eschenlohe – Drei Wanderer aus Polen wollten über das Kistenkar von der Hohen Kiste absteigen. Bei einsetzender Dunkelheit gerieten sie jedoch vom richtigen Weg ab. Fern ab des Weges stiegen sie immer weiter die Urlaine ab, bis sie gegen 2 Uhr vor einem für sie nicht bezwingbaren Wasserfall angelangt waren. Völlig entkräftet, frierend und unzureichend ausgestattet, um die Nacht dort zu verbringen, setzten sie einen Notruf ab. Die integrierte Leitstelle alarmierte daraufhin den Einsatzleiter Loisachtal Süd, der die grobe Örtlichkeit ausfindig machen konnte und für die Rettungsmaßnahmen die Bergwacht Oberau anforderte. Mittels Handyortung konnte die genaue Örtlichkeit eingegrenzt werden und eine Einsatzmannschaft von 4 Bergrettern machte sich über verwachsene Steige auf den Weg zu den Verirrten. Unterstützt wurde die Mannschaft vom Einsatzleiter Loisachtal Süd und dem Rettungsfahrzeug aus Ohlstadt.
Nach etwa 40 min Aufstieg vom Tal konnte die Wandergruppe im Bachbett aufgefunden werden. Nach Klärung der körperlichen Unversehrtheit wurden die drei Personen gesichert durch das schwierige Gelände ins Tal begleitet.

Gegen 4:30 Uhr waren alle Beteiligten wieder im Tal und die Verstiegenen konnten unverletzt zu Ihrem Fahrzeug gebracht werden. Insgesamt waren an dem Einsatz 6 Bergretter beteiligt.

Bereits am Samstagnachmittag rückten die Einsatzkräfte aus Oberau zu einer gestürzten Mountainbikerin in das Pustertal im Estergebirge aus. Sie hatte sich eine schmerzhafte Handverletzung zugezogen und musste mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau ins Klinikum geflogen werden.

Quelle: Bergwacht Oberau – mit freundlicher Genehmigung bei Oberau-Online veröffentlicht.

Bergwacht Oberau: Buntes Treiben am Skilift

BUNTES TREIBEN AM SKILIFT

Die Bergwacht Oberau lädt alle Mascherka und Faschingsbegeisterten zum bunten Treiben an den Skilift ein. Am Faschingsdienstag 09.02.2016 findet ab 13:00 Uhr die traditionellen Faschingsdienstagsgungl mit Livemusik und Schneebar an der Bergrettungswache Oberau statt.

Wir freuen uns auf Euer kommen!

Buntes Treiben am Skilift

Buntes Treiben am Skilift

Bergwacht Oberau: Reanimation auf Langlaufloipe

Sonntag, 17. Januar 2016

REANIMATION AUF LANGLAUFLOIPE

Die Bergwacht Oberau wurde zur rettungsdienstlichen Unterstützung bei einer Reanimation auf der Langlaufloipe Oberau-Farchant alarmiert.

Am Sonntag den 17.01.2016 wurde die Bergwacht Oberau zu einer laufenden Reanimation auf die Langlaufloipe zwischen Oberau und Farchant gerufen. Eine 83-jährige Murnauerin erlitt auf der Loipe einen Herzstillstand, sofort wurde dies von weiteren Langläufern erkannt, die einen Notruf absetzten und mit den erforderlichen Erstmaßnahmen begannen.

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Bergwacht Oberau: Münchner verletzt sich beim Abstieg vom Zundereck im Estergebirge

Oberau/Eschenlohe – Am Samstag den 07.11.2015 wurde die Bergwacht Oberau zu einem verletzten Wanderer gerufen. Der 46-jährige Münchner war beim Abstieg vom Zundereck (Estergebirge) im Laub ausgerutscht und gestürzt. Dabei zog er sich eine schmerzhafte Beinverletzung zu, die einen Abstieg aus eigener Kraft unmöglich machte.

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Bergwacht Oberau: Interessierte herzlich willkommen!

Liebe(r) Interessierte(r) an der Bergwacht Oberau, Liebe Kameraden, 

Wenn Du Dich für die Bergwacht interessierst und die Arbeit der Bergwacht Oberau kennen lernen möchtest, laden wir Dich als potentielle Bergwachtlerin oder Bergwachtler ganz herzlich ein, an unserer Ausbildung teilzunehmen.  Weiterlesen

Bergwacht Oberau: „BERGWACHT SÄSCHN“, FELDMESSE MIT EINWEIHUNG UND TÖRGGELEN 2015

Nach langer Planungs- und einer intensiven Bauphase kann der lang ersehnte Anbau an die Bergrettungswache Oberau in diesem Sommer abgeschlossen werden. Dieses, für unsere Bergwacht große Ereignis, wollen wir mit allen Freunden und Förderern, sowie den Nachbarbereitschaften der Bergwacht Oberau gebührend feiern.

Am Freitag den 18. September 2015 wird es deshalb eine „Bergwacht-Säschn“ geben mit der Liveband Zintig und Barbetrieb. Ab 19:00 Uhr laden wir alle Interessierten zur Bergrettungswache ein.

Die offizielle Einweihung findet am Sonntag, 20. September 2015 statt. Um 10:30 Uhr gibt es einen feierlichen Feldgottesdienst vor der Bergrettungswache mit anschließender Weihe des Anbaus (bei schlechtem Wetter findet der
Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Ludwig statt). Im Anschluss laden wir alle zum Törggelen rund um unsere Bergrettungswache ein.

Für ein interessantes Rahmenprogramm zum Thema Bergrettung ist gesorgt. Es werden Höhlenrettung, Canyonrettung sowie der Umweltanhänger und das Technikfahrzeug der Bergwacht vorgestellt. Außerdem kann die neue Boulderwand der Bergwacht Oberau besichtigt und benützt werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Quelle: Bergwacht Oberau


Bergwacht Oberau: ZWEI WANDERER GERATEN IM ESTERGEBIRGE IN BERGNOT

Nachdem beim Abstieg der nicht mehr bekannte Weg verlassen wurde, gerieten zwei Wanderer in sehr steiles absolut wegloses Absturzgelände – ein Vor und Zurück wurde unmöglich.

Oberau – Am Sonntag um 21:17 Uhr wurde die Bergwacht Oberau von zwei verstiegenen Wanderern zu Hilfe gerufen. Sie hatten sich im Bereich „Nasse Wand“ ca. 400 Hm oberhalb des Golfplatzes Oberau in völlig unwegsames Gelände verlaufen, ein Weiterkommen war nicht mehr möglich.

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Waldbrand am Rabenkopf über Oberau

Am Freitag, den 07.08 nachmittags wurde den Einsatzkräften ein Waldbrand am Rabenkopf gemeldet. Zuerst wurde von einem kleinerem Schwelbrand auf 5×5 Metern ausgegangen. Dieser stellte sich jedoch dann als schwer löschbar Bodenbrand auf ca. 300 Quadratmeter Fläche heraus.

Feuerwehreinsatz "Waldbrandgefahr" bei Oberau am 07.08.2015

Nachdem die alarmierten Einsatzkräfte gegen 22:00 Uhr das Feuer gelöscht hatten, rückten sie ab. Kurz darauf, gegen 23:00 Uhr loderten die Flammen allerdings wieder auf und es musste erneut gegen das Feuer gekämpft werden. Am Samstag Morgen gegen 06:30 wurde bei einer weiteren Kontrolle nochmals ein Glutnest gefunden und gelöscht. Anschliessend wurde der gesamte Hang mit ausreichend Wasser gewässert. Weiterlesen