Langmatz fördert Anbau der Bergrettungswache Oberau mit 2500€

In den vergangenen Jahren sind die Einsatzzahlen der Bergwacht Oberau erheblich angestiegen. Dabei ist es erforderlich, sich für die Herausforderungen der vielfältigen Einsätze möglichst gut auszurüsten. In den letzten Jahren wurde einiges an Mehrausstattung angeschafft – auch für die Höhlenrettung und Canyonrettung. Mit den ersten Übertritten aus der Bergwachtjugend konnte die Einsatzmannschaft dazu erfreulicherweise auch verjüngt werden. Weiterlesen

Bergwacht Oberau: Informationen zum Anbau

Weitreichende Veränderungen im Bergsportverhalten der Bevölkerung und daraus resultierende Reaktionen der Bergwacht Bayern haben dazu geführt, dass die Bergwacht Oberau im Rahmen einer Strukturbewertung in den Status einer Bergrettungswache gehoben wurde.

Durch die sogenannte Mischgebietsreform ist die Bergwacht Oberau jetzt auch für alle nicht geteerten Wander- und Fahrradwege zwischen Eschenlohe und Farchant zuständig. Auch bei Verkehrsunfällen am Ettaler Berg, wurde die Zuständigkeit der Bergwacht zugeschrieben, sobald die Leitplanke überschritten wird. Diese „Zuständigkeitserweiterung“, sowie ein merklich stärker frequentiertes Estergebirge haben die Einsatzzahlen in den letzten vier Jahren stark ansteigen lassen. Um weiterhin einen zuverlässigen Rettungsdienst auf und abseits markierter Wege gewährleisten zu können, ist die Anforderung an Material und Mannschaft deutlich gestiegen.

Die Bergwacht Oberau informiert auf einer eigens geschaffenen Internet-Seite über den Anbau, dort sind auch die Pläne einzusehen.

Informationen zum Anbau der Bergwacht Oberau

Informationen zum Anbau der Bergwacht Oberau

Bergwacht Oberau: Zwei gleichzeitige Einsätze am Sonntagnachmittag

Oberau– Gutes Wetter und milde Temperaturen lockten am letzten Herbstferienwochenende wieder zahlreiche Menschen in die Berge. In höheren Lagen war dabei bereits mit großen Schmeemengen zu rechnen.

Eines dieser Schneefelder wurde einer 26-Jährigen Frau aus München am frühen Sonntagnachmittag (02.11.2014) zum Verhängnis. Beim Abstieg von der Weilheimer Hütte kam sie vom Weg ab und traute sich im steilen, schneereichen Gelände nicht mehr alleine weiter. Um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien, rückten fünf Retter der Bergwacht Oberau gegen 15:00 Uhr mit dem Bergrettungsfahrzeug aus. Nach gutem Zureden des Einsatzleiters konnte die Münchnerin schließlich doch bis zur nächsten Forststraße selbständig absteigen. Von dort wurde sie, äußerst erleichtert, mit dem Rettungsfahrzeug zur Abklärung in das Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Noch während dieser Einsatz lief, wurde ein zweiter Notfall gemeldet. Ein 41-Jähriger aus Vilgertshofen hatte sich beim Abstieg über den Oberauer Steig am Knöchel schwer verletzt. Nach einer kurzen Suche konnte er durch einen Oberauer Luftretter zusammen mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau geborgen und anschließend in die Unfallklinik Murnau gebracht werden.

Insgesamt waren am Sonntagnachmittag neun Bergretter der Bergwacht Oberau, sowie der Einsatzleiter Loisachtal Süd von 14:30 bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Quelle: Bergwacht Oberau

Bergwacht Oberau: Oberschenkelverletzung im „Kleinen Paradies“

Einheimischer erleidet schmerzhafte Oberschenkelverletzung auf dem Weg zum kleinen Paradies

Gegen 15:45 am Mittwoch Nachmittag wurde die Bergwacht Oberau alarmiert. Ein Einheimischer hatte sich auf dem Weg zwischen Loisachblick und kleinen Paradies eine äußerst schmerzhafte Oberschenkelverletzung zugezogen. Die Mannschaft rückte mit dem Rettungsfahrzeug aus um bodengebunden zu dem Verletzten zu kommen. Derweil nahm der Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte einen Luftretter am Tallandeplatz auf. Nach einem kurzen Überflug konnte der Verletzte gefunden und Arzt, Rettungsassistent sowie Luftretter abgesetzt werden.

Nach der Erstversorgung vor Ort, wurde der Verletzte in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. 9 Mann der Bergwacht Oberau waren bis 17:15 im Einsatz.

Die Bilder zu diesem Einsatz gibt es direkt bei der Bergwacht Oberau.

Bergwacht Oberau: Im Archtal verstiegen, Einsatz für Christoph Murnau

Ingolstädterin kommt im wegelosen Gelände und mit verletztem Bein nicht mehr weiter

Die Bergwacht Oberau wurde am Sonntag gegen 15:45 alarmiert. Eine 31-jährige Ingolstädterin hatte sich im Bereich des Archtals verstiegen und zusätzlich noch eine Beinverletzung zugezogen. Für die junge Frau war in dem wegelosen Gelände kein Weiterkommen mehr möglich.

Nach dem Notruf der Frau wurde die im Vorsorgedienst tätige Bergwacht Weilheim alarmiert. Zwei Einsatzkräfte begannen sofort mit der Suche, konnten die Frau aber nicht in dem vermuteten Bereich zwischen Krottenkopf und Hoher Kiste finden.

Hier geht’s zum kompletten Einsatzbericht der Bergwacht Oberau mit Bild.

Bergwacht Oberau: Kreislaufkollaps im Katzental

75jährige mit akuten Herz-Kreislauf-Beschwerden ins Krankenhaus gebracht

Gegen 14 Uhr wurde die Bergwacht Oberau zu einem Kreislaufkollaps ins Katzental gerufen. Eine 75jährige Tutzingerin, die mit einer größeren Wandergruppe von Eschenlohe aus über das Katzental nach Oberau wanderte, klagte über Schwindel und Atemnot.

Hier geht’s zum kompletten Bericht auf den Internet-Seiten der Bergwacht Oberau.

Bergwacht Oberau: Frau verirrt sich im Bereich des Loisachblick

Oberauerin kommt vom Weg ab und gerät in absturzgefährdetes Gelände

Eine 48-jährige Frau verstieg sich am Donnerstagnachmittag im Bereich des Loisachblicks.
Vom Weg abgekommen geriet die ­Oberauerin in steiles, absturzgefährdetes und mit Felsen durchsetztes Gelände oberhalb der ­B2. Orientierungslos setzte die Frau gegen 16 Uhr einen Notruf ab.

Hier gehts zum kompletten Bericht mit Bild auf den Seiten der Bergwacht Oberau.

Bergwacht Oberau: Schwieriger Einsatz im Schneegestöber

Zwei Berliner verloren bei einbrechender Dunkelheit und Schneetreiben die Orientierung

Oberau – Am Karsamstag wurde die Bergwacht Oberau gegen 19:45 Uhr alarmiert.
Zwei Schneeschuhgeher, die über den Gipfel des Hohen Fricken (1940 Hm) zur Weilheimer Hütte aufsteigen wollten, den Gipfel aber erst gegen 16:00 Uhr erreichten, hatten sich dazu entschlossen über den Oberauer Steig direkt ins Tal abzusteigen.
Beim Abstieg verloren die Beiden aufgrund des starken Schneetreibens und der circa 30 cm hohen Neuschneedecke die Orientierung und gerieten in die lawinengefährliche und absturzgefährdete Fahrmannslaine unterhalb des Bischofs. Da für die Erschöpften bei Dunkelheit in dem steilen, unwegsamen Gelände kein Weiterkommen mehr möglich war, setzten sie einen Notruf ab.

Die Wetterlage ließ keinen Hubschraubereinsatz zu, sodass zwei Gruppen der Bergwacht Oberau zu Fuß unter schwierigen Bedingungen zu den Verstiegenen auf circa 1300 Meter aufstiegen. Mittels Handy-Rückruf konnte die ungefähre Lage der Verirrten aufgeklärt und zügig zu ihnen vorgestoßen werden.

Nachdem die Einsatzkräfte um 22:30 Uhr zu den beiden 25-jährigen Berlinern (für den einen war es die erste größere Bergtour überhaupt) vorgedrungen waren, wurden diese aufgrund der kalten Temperaturen mit heißen Getränken versorgt. Die Einsatzkräfte führten die beiden wieder zurück auf den Oberauer Steig und machten sich gemeinsam an den Abstieg. Gegen 1:00 Uhr waren alle Beteiltigten wieder wohlbehalten im Tal.

Insgesamt waren an dem Einsatz 12 Bergwachtler der Bergwacht Oberau sowie der Einsatzleiter Loisachtal Süd im Einsatz.

Quelle: Bergwacht Oberau