Bergwacht Oberau: Verletzter Wanderer im Bereich Hohe Kiste

Ein 46 Jähriger Wanderer forderte den Einsatzleitbereich Loisachtal Süd im Bereich Hohe Kiste

Oberau/Eschenlohe – Kurz vor 10 Uhr am Freitag den 03.07.2015 wurde der Einsatzleiter Loisachtal Süd und die Bergwacht Oberau alarmiert, dass sich ein Wanderer ca. 1 h von der Weilheimer Hütte im Abstieg Richtung Eschenlohe sein Bein verletzt habe und ein Weiterkommen für Ihn unmöglich sei.

Bergwacht Oberau - im Einsatz mit Christoph Murnau

Bergwacht Oberau – im Einsatz mit Christoph Murnau – Foto ©Bergwacht Oberau

Leider konnte keine Mobilfunkverbindung mit der Person hergestellt werden, sodass das Gebiet weiträumig mit dem Christoph Murnau mit einem Oberauer Retter an Bord abgesucht werden mussten. Anfangs blieb die Suche aus der Luft jedoch ohne Erfolg, da diese wegen eines herannahenden Unwetters unterbrochen wurde. Nach dem man laut deutschen Wetterdienst längere Zeit nicht mit erneutem Flugwetter rechnen konnte, startete man umgehend auch mit der bodengebundenen Rettung. Zwischenzeitlich hatten sich aufmerksame Wanderer gemeldet , die die gesuchte Person zweifelsfrei im Pustertal auf dem Weg zur hohen Kiste ausmachen konnten. Der Einsatzleiter Loisachtal Süd machte sich dann zu Fuß von Oben auf den Weg und die Bergwacht Oberau startete den Anstieg über den Normalweg von unten. Da auch nach längerer Zeit ein Flugeinsatz unklar blieb, entschloss man sich zur Unterstützung die Bergwacht Ohlstadt zu alarmieren, die sich mit 6 Mann auf den Weg zum Pustertal machten, um bei der potentiellen bodengebundenen Rettung mittels Gebirgstrage unterstützen zu können.

Nach ca. 30 min konnte der Einsatzleiter Loisachtal Süd die verletzte Person erreichen, versorgen und transportbereit machen. Eine kurze Regenunterbrechung ermöglichte schließlich doch die Rettung aus der Luft und die verletze Person konnte so schnell und schonend in die Unfallklinik Murnau gebracht werden. Nach dem die Rettung aus der Luft doch möglich war, konnten die anderen Einsatzkräfte wieder abziehen.

Insgesamt waren 14 Bergwachteinsatzkräfte und die Crew des Christoph Murnau 3 ½ Stunden gefordert.

Quelle und weitere Bilder: Bergwacht Oberau