Gemeinderat Oberau: Halteverbotszone im Höfele wird geprüft

Nachdem einige Anlieger der Flurstraße in der letzten Zeit mehrere Anträge an den Oberauer Gemeinderat gestellt hatten, um in der Flurstraße ein Halteverbot für die dort täglich abgestellten Lieferfahrzeuge zu ereichen, die aber nach Rücksprachemit der Polizei abgelehnt wurden, prüft die Gemeinde Oberau jetzt zusammen mit der Polizei eine Halteverbotszone für den gesamten Ortsteil „Im Höfele“. In seiner Sitzung vom 30. Juni 2015 beschloss der Gemeinderat, dass eine Gesamtlösung für das Gebiet erarbeitet werden soll.

Lieferfahrzeuge im Höfele

Die hier parkenden „Sprinter“ stören die Anwohner.

Die Gemeinderäte hatten bei den vorhergehenden Anträgen immer wieder bemängelt, dass sich bei Einrichtung eines Halteverbotes in der Flurstraße die parkenden Fahrzeuge lediglich in den nächsten Straßenzug verlagern würden. Dies soll durch eine Halteverbotszone im Höfele verhindert werden.

Kurzzeitparken kleiner zwei Stunden soll weiterhin erlaubt bleiben, für Ahnwohner sollen eigens ausgewiesene Parkplätze mit einem von der Gemeinde Oberau gegen Entgelt ausgegeben Parkausweis je nach Verfügbarkeit auch ohne zeitliche Begrenzung nutzbar bleiben.

In wie weit die Vorstellungen des Oberauer Gemeinderates rechtlich umsetzbar sind, prüft die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen.

Falls sich die Halteverbotszone bei einem Versuch im Höfele bewährt, soll das System auf weitere Ortsteile ausgeweitet werden.

In Zukunft vielleicht nicht nur Tempo-30 Zone sondern vielleicht auch Halteverbotszone - das Höfele

In Zukunft vielleicht nicht nur Tempo-30 Zone sondern vielleicht auch Halteverbotszone – das Höfele