Aktuelles aus der Gemeinderatssitzung vom 14. April 2015

Die letzte Gemeinderatssitzung fand am Dienstag, 14. April 2015 um 19:00 Uhr im Rathaus Oberau statt. Im öffentlichen Teil der Sitzung wurden folgende Punkte behandelt:

1. Bauantrag zum Neubau einer Werkstatt für Landmaschinen, Alte Ettaler Str. 23

Für den Bauantrag musste eine Ausnahme von der Gestaltungssatzung genehmigt werden. Die Fassade ist nicht als Putzfassade ausgeführt, ausserdem soll das Gebäude ein Blechdach bekommen. Sowohl die Blechfassade als auch die Dacheindeckung sehen die Gemeinderäte im Gewerbegebiet einstimmig nicht als Problem an, dem Bauantrag wurde zugestimmt.

2. Betrieb des Gemeindefriedhofes
– Erweiterung der Urnennischenanlage
– Ersatzpflanzungen im Bereich der Urnennischenanlage

Da die bestehende Urnenmauer am Ende ihrer Kapazität angelangt ist, es sind lediglich noch drei Plätze frei, beschloss der Gemeinderat, ein weiteres Modul mit dreissig Plätzen anzuschaffen. Die neue Urnenmauer soll voraussichtlich hinter dem Kreuz an die bestehende Mauer angebaut werden.

Die Beratungen über die Ersatzpflanzungen für die gerodeten Flachwurzler gestalteten sich schwieriger als gedacht. In der Diskussion waren sowohl Eibe als auch Wacholder die beiden Favoriten. Gemeinderatsmitglied Werner Thoma schloss die Eibe kategorisch aus, da die Pflanze giftige Inhaltsstoffe enthält. Giftig sind Rinde, Nadeln und Samen.

In der abschliessenden Abstimmung wurde dann mehrheitlich beschlossen, zwei Latschenkiefern zu pflanzen, da in der Umgebung bereits zwei kleinere Wacholdersträuche vorhanden sind. Lediglich den Gemeinderatsmitgliedern Thier, Allinger und Allinger-Rank gefiel der wesentlich günstigere Wacholder optisch besser.

Friedhof Oberau

Links und rechts neben dem Kreuz werden Latschenkiefern gepflanzt, die neue Urnenmauer soll hinter dem Kreuz an der bestehenden Urnenmauer errichtet werden.

3. Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der als Regiebetrieb geführten gemeindlichen Wasserversorgung

Der Jahresabschluss wurde einstimmig festgestellt.