Bergwacht Oberau: Gestürzte Person auf der „Alten Ettaler Straße“

Münchnerin bleibt kurze Zeit bewusstlos liegen und zieht sich schwere Gesichts- und Kopfverletzungen zu.

Die Bergwacht Oberau wurde am Samstag, den 26. Mai 2013 gegen 10:45 Uhr alarmiert. Eine 74-jährige Frau stürzte beim Aufstieg auf der alten Ettaler Straße in Höhe der zehnten Kreuzwegstation und blieb für kurze Zeit bewusstlos liegen.

Mitglieder der Wandergruppe, mit welcher sie unterwegs war, liefen zur nahen B23 und konnten dort einen  zufällig von Oberammergau zurückfahrenden KTW aufhalten. Ein Rettungssanitäter stieg zu der Verunfallten ab, die schwere Gesichts- und Kopfverletzungen davongetragen hatte, und leistete Erste Hilfe. Zur weiteren Versorgung und zum Abtransport von der steilen Straße wurde die Bergwacht Oberau hinzugezogen.

Die Verletzte wurde mit dem Bergrettungsfahrzeug zur B23 gebracht und dort an den RTW übergeben, welcher die Frau in das Klinikum Garmisch-Partenkirchen fuhr.

Bei dem Einsatz waren der zufällig vorbeifahrende KTW, ein RTW sowie die Bergwacht Oberau mit sieben Rettern eine dreiviertel Stunde lang gefordert.

Quelle: Bergwacht Oberau

Bergwacht Oberau: Einheimischer stürzt 70 Meter ab

Die im Vorsorgedienst an der Weilheimer Hütte stationierte Bergwacht Weilheim wurde am Sonntagmittag gegen 13:30 Uhr zu einer abgestürzten Person gerufen. Der 41-Jährige Eschenloher war auf dem Verbindungsweg zwischen Weilheimer Hütte und Kuhalm über steile Schrofen und Schneeflächen 70 Meter abgestürzt. Dabei zog sich der alkoholisierte Mann Kopfverletzungen und Prellungen am ganzen Körper zu.

Lies den ganzen Bericht bei der Bergwacht Oberau.

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Tagblatt: Gemeinsame Großdemo soll Verkehr lahmlegen

Wie das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt heute auf der ersten Seite berichtet, veranstalten die Bürgerinitiative zur Verkehrsentlastung Oberau (VEO) und die Bürgerinitiative 2 Tunnel für Garmisch-Partenkirchen (2Tunnel) am Sonntag, den 14. Juli 2013 ihre erste gemeinsame Demonstration.

Auch im Bayernteil des Münchner Merkur wird auf die Veranstaltung unter dem Titel: „Demo für Tunnel – Bürger planen gemeinsame Aktion“ hingewiesen.

VEO Protestmarsch 2012 durch Oberau

VEO-Demo im Oktober 2013

Ab 16:00 Uhr werden an diesem Tag die Oberauer zu Fuß vom Bahnhof Oberau in Richtung Farchant marschieren. Die Garmisch-Partenkirchner Bürger fahren zur gleichen Zeit mit dem Fahrrad am Rathausplatz in Partenkirchen los.

Am gemeinsamen Treffpunkt zwischen Farchant und Oberau wird dann direkt neben der Bundesstraße B2 eine Großkundgebung statt finden.

Demonstration für den Kramertunnel in Garmisch

Demo von 2Tunnel im Januar 2013

Im Kampf für eine Fortführung der infrastrukturellen Massnahmen im Loisachtal hat sich somit ein recht ungleiches Bündnis gebildet. Das kleine Dorf Oberau mit seinen 3000 Einwohnern, das bisher immer mit seinen Protestmärschen auf sich aufmerksam machte – knapp 1000 Demonstranten waren der bisherige Rekord – und der 30.000 Einwohner-Wintersportort, der sich eher immer an die große Politik mit seinen Problemen wandte, und bei der letzten Demo gerade mal etwas über 500 Teilnehmer auf die Straße brachte.

Für beide Orte ist der jeweilige Tunnel wichtig. Es wird sicher interessant, was die Politik zu so einer großen Veranstaltung sagt und es bleibt abzuwarten, ob wir Bürger endlich etwas bewirken.

Die interessanteste Frage wird sein: WER BRINGT MEHR LEUTE AUF DIE STRASSE?

Gemeinderatssitzung am Dienstag, 14. Mai 2013

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Dienstag,

den 14. Mai 2013, um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses statt.
Tagesordnung:
1. Bauantrag zum Betrieb eines Bistros in der bisherigen Früh-
    stückspension Werdenfelser Str. 25
2. Antrag auf Entwidmung des zu den Anwesen Am Kirchbichl 1, 1a,
    2, 3 und 4 führenden öffentlichen Fußweges
3. Feststellung des Jahresabschlusses 2012 der als Regiebetrieb
    geführten gemeindlichen Wasserversorgung
4. Bekanntgaben

VEO im Gespräch mit Minister Ramsauer

Am Montag, den 6. Mai 2013 fand in der Gemeinde Saulgrub der feierliche Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt der Ortsumgehung B23 statt.

Im Rahmen dieser Feier war auch der Bundesminister für Verkehr,  Bau und Stadtentwicklung, Peter Ramsauer, eingeladen.

Die Verantwortlichen der Bürgerinitiative zur Verkehrsentlastung Oberau (VEO) ließen nichts unversucht, um bei dieser Gelegenheit ein Gespräch mit Peter Ramsauer zu führen. Äusserst kurzfristig, aber doch noch, kam dann ein Gesprächstermin im Rathaus von Saulgrub zustande.

Sehr pünktlich und bestens gelaunt traf der Minister dann im Rathaus Saulgrub auf den Bürgermeister von Oberau, Peter Imminger und auf die beiden Sprecher der VEO, Josef Bobinger und Christian Allinger.

VEO beim Spatenstich in Saulgrub

Von links: Minister Peter Ramsauer, Bürgermeister Rupert Speer, Bundestagsabgeordneter Alexander Dobrindt.

Peter Ramsauer war zu Beginn des Gespräches leider der Meinung, dass es sich bei den Projekten rund um Garmisch-Partenkirchen um ein Gesamtprojekt im Volumen von 600 Millionen Euro handeln würde, und dass dies in naher Zukunft nicht finanzierbar sein würde. Die Oberauer Vertreter mussten wieder einmal erklären, dass es sich durchaus überhaupt nicht um ein großes Gesamtprojekt handelt und dass vor allem der Auerbergtunnel keinen direkten Nutzen für Oberau bringt. Peter Ramsauer machte sich seine Notizen und wird darüber nachdenken, er sah dann schon ein, dass für Oberau die Westumfahrung und die neue Anbindung an die B23 durchaus ohne weitere andere Projekte verwirklicht werden könnte.

VEO beim Spatenstich in Saulgrub

 

Von links: Christian Allinger (VEO), Minister Peter Ramsauer, Josef Bobinger (VEO), der Bürgermeister von Oberau, Peter Imminger.

Im Großen und Ganzen steht der Verkehrsminister dem Projekt Westumfahrung Oberau positiv gegenüber, er wollte als Lösungsvorschlag anbieten, dass man vielleicht die B23 neu bei Oberau vorziehen könnte. Dies ist aber leider nicht möglich, da im Ortsbereich von Oberau auf der B2 dann die Verkehrszahlen noch einmal drastisch steigen würden, da der komplette Verkehr aus Richtung Ettal nach Garmisch-Partenkirchen und zurück dort noch aufgenommen werden müsste. Das würde die B2 die jetzt schon am Ende ihrer Leistungsfähigkeit angelangt ist, nicht verkraften.

Ich bewerte das Gespräch als insgesamt eher positiv, es ist allerdings in keinster Weise als Fortschritt für die Oberauer zu sehen. Man darf gespannt sein, was da kommen wird.

Für die Saulgruber war es ein Tag zum Feiern. Bei Bestem Wetter waren an die 200 Bürger gekommen, um diesem Spektakel beizuwohnen. Für den Bürgermeister von Saulgrub, Rupert Speer, war es ein echter Freudentag, das ließ er sich auch anmerken.

VEO beim Spatenstich in Saulgrub

 

Die Blaskapelle Saulgrub sorgte für die musikalische Umrahmung.

VEO beim Spatenstich in Saulgrub

 

Die Bürger feierten.

VEO beim Spatenstich in Saulgrub

 

Die VEO-Mitglieder feierten mit den Saulgrubern.

Peter Ramsauer zur Ortsumgehung Saulgrub:

„Die künftige Ortsumgehung entlastet die Anwohner von Saulgrub dauerhaft vom Durchgangsverkehr. Das heißt: weniger Lärm, weniger Abgase und damit mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität. Mit der Ortsumgehung schaffen wir zudem eine leistungsfähige Verbindung in das oberbayerische Voralpenland.“

Leider ist diese leistungsfähige Verbindung, die mittlerweile von Augsburg kommend fast komplett bestens ausgebaut ist, in Oberau nicht dem momentanen Verkehrsaufkommen entsprechend an die Bundesstraße B2 angebunden. Aber das kann ja noch werden.

Christian Allinger für Oberau-Online.

Aktuelles aus der Gemeinderatssitzung vom 23.04.2013

 1. Bauanträge
    – Errichtung von Werbeanlagen auf dem Objekt Ettaler Str. 18 c
 
Das neue Geschäft bekommt 4 Schilder, die Anbringung wurde einsitimmig genehmigt.
 
    – Errichtung eines Anbaus an das bestehende Wohngebäude
      Heubergstr. 1
 
An das Bestehende Gebäude wird ein Anbau mit 6 Wohnungen angebaut, der Antrag wurde mehrheitlich genehmigt.
 
2. 1. Änderung des Bebauungsplanes “Gewerbe-/Sondergebiet
    östlich der Ettaler Straße”
    – Behandlung der Stellungnahmen im erneuten Auslegungs-
      verfahren nach § 4a Abs. 3 BauGB
    – Beschlussfassung der Planänderung als Satzung
 
Die Satzung wurde ohne Gegenstimme beschlossen.
 
3. Entsendung eines Vertreters in die Projektgruppe zur Neu-
    gestaltung des westlichen Pausenhofes der Grund- und
    Mittelschule Oberau
 
Die Gemeinde Oberau stellt das entsprechende Grundstück zur Beplanung zur Verfügung.
Die Gemeinderäte waren der Meinung, dass ein einzelner Vertreter in der Projektgruppe nicht viel Sinn macht.
Es wurde einstimmig die Meinung vertreten, dass das Projekt durch den Bauausschuss und nicht durch einen einzelnen Vertreter begleitet wird. Zu gegebener Zeit soll dann die Planung dem gesamten Gemeinderat vorgestellt werden.
 
4. Antrag der Bergwacht Oberau auf Neuasphaltierung der zur
    Rettungswache führenden Stichstraße
 
Eine entsprechende Planung mit Kostenvoranschlag wird erstellt, dann wird dieser Punkt erneut beraten.
 
5. Geplanter Abbau der Telefonzelle am Bahnhofsplatz durch die
    Deutsche Telekom AG
 
Auf Grund von Optimierungsplänen soll die Telefonzelle am Oberauer Bahnhof abgebaut werden. Sie verursacht zu hohe Kosten und fährt keine Gewinne ein. Sie wird ersatzlos gestrichen.
 
6. Bekanntgaben
 
Das BRK bedankt sich in einem Schreiben für den Zuschuss zum Bau des Rotkreuzhauses in Garmisch-Partenkirchen.
 
Der Sozialdienst katholischer Frauen bedankt sich für einen Zuschuss.
 
Gemeinderat Josef Bobinger regte an, Bundeverkehrsminister Peter Ramsauer, der im Rahmen eines Spatenstichs am Montag, 6. Mai 2013 in Saulgrub auftreten wird, nach Oberau einzuladen, um die Misere rund um die Westumfahrung von Oberau zu besprechen.

Die Telekom drosselt, in Oberau streicht sie sogar

Die Deutsche Telekom ist gerade in aller Munde, sie will in Zukunft ihre teuer verkauften Leistungen im DSL-Bereich ab einer gewissen Datenmenge drastisch drosseln. Beziehungsweise will die Firma noch mehr Geld dafür sehen, damit die Geschwindigkeit des heimischen Internets nicht gedrosselt wird.

In Oberau drosselt die Firma ihre Leistungen auch in einem anderen Bereich, dem Bereich der öffentlichen Versorgung mit Telekommunikationseinrichtungen, den guten alten Telefonzellen. Und so eine Telefonzelle steht momentan auch noch auf dem Bahnhofsvorplatz in Oberau. Bis Herbst. Dann wird sie ersatzlos abgebaut.

Mobilfunkmast

Der Mobilfunkmast ist schuld.

Das Mobiltelefon habe den Telefonzellen das Wasser abgegraben, meint die Telekom, als Ersatz gäbe es alternativ eine Basistelefoneinheit irgendwo an eine Wand geschraubt. Allerdings nur mit Telefonkarten zu füttern, dieses Gerät nimmt kein Geld, keine EC-Karte, keine Kreditkarte… Diese Einheit hat sinnfreierweise auch keinerlei Notruffunktion an Bord.

Der Gemeinderat Oberau stand in seiner letzten Sitzung vor der Frage was zu tun ist, und beantwortete diese mit „nichts“. Ganz klar, die Wahrscheinlichkeit, dass wenn der Akku des Mobiltelefons leer ist, dann eine Telefonkarte im Geldbeutel steckt, wurde als äusserst gering angesehen. Und so wird es auch sein.

Hier steckten tausend Geschichten drin

Die letzte Telefonzelle in Oberau wird im Herbst 2013 abgebaut.